Noch bietet Berlin die Möglichkeit täglich Livemusik zukonsumieren. Auch in den Sparten Rock & Blues. Ich bevorzuge von je herhandgemachte Musik, meide soweit es geht die großen Events und bevorzugeClubatmosphäre. Mit Besorgnis registriere ich daher, dass gerade in diesemSektor immer wieder Location „sterben“. Jüngste Beispiele sind das „Braustübel“in Friedrichshagen oder das „Cafe Zapata“ im Tacheles. Auch die „Kiste“ inHellersdorf ist nun schon seit fast einem Jahr wegen Umbau geschlossen.

Gut zu wissen, dass es Leute gibt, wie den „Garbaty e.V.“oder den „Förderkreis  Kulturarbeit derPetruskirche“.

Blues in der Kirche ist für einen Berliner spätestens seitden Bluesmessen in Ostberlin nichts Ungewöhnliches. Die Petruskirche findet manjedoch in Berlin-Lichterfelde auf dem Oberhofer Platz.

Nach Abschluss der Umbauarbeiten im Jahr 1982 begann PfarrerRolf Reissert mit seinen Mitarbeitern mit der regulären Kulturarbeit in derPetruskirche. Seit 1993 ist Lutz Poeller Kulturpfarrer und Gisela Kürschnerhauptamtlich für die Kulturarbeit in der Petruskirche zuständig. Im Oktober2007 fand eine Jubiläumsfeier „25 Jahre Kulturarbeit in der Petruskirche“statt. Für den Blues sorgten damals Chris Rannenberg, Marcus Coll und AdrianCosta. Blues hat heute noch immer eine feste Heimstatt in der Petruskirche, wieein Blick auf den Veranstaltungsplan verrät. Am 1. Oktober 2011 gibt es mit „AmAnfang war der Blues“ sogar ein richtiges Highlight.

 

siehe: http://www.petrus-kultur.de/


(Juli 2011)