Irgendwo las ich, das „E-Werk“ in Zossen sei die neue Kultadresse vor den Toren Berlins. Inzwischen war ich selbst schon das dritte Mal in diesem Laden, in dem immerhin in 2010 „Six“ und „Dr. Kinski“ auf der Bühne standen, und fühlte mich recht wohl. In jüngster Vergangenheit traten mit „Engerling“, „Kirsche&Co“ und „Monokel“ sogar drei Topacts der Szene auf.

Das „E-Werk“ ist Theater- und Kabarettbühne, Partyscene und Konzertsaal in einem. Träger ist der Verein „Kulturkraftwerk Zossen e. V.“, der sich als Kulturverein versteht und anerkannter Träger der Freien Jugendhilfe ist. Die Location hat seit einiger Zeit eine neue gastronomische Betreuung. Bevor man in den eigentlichen „Saal“ gelangt, betritt man die Kneipe des Iren Marcus Bland. Das „Molly Malones“ ist eine Kneipe mit typisch irischem Flair. Der eigentliche „Konzertsaal“ entpuppt sich als ein Laden mit typischem Fabrikcharakter, ähnlich dem „Postbahnhof“ in Berlin. Auffallend sind die zwei riesigen Heizstrahler an der Decke –E-Werk eben. Im Saal sind einige Tische locker verteilt, so dass noch immer ausreichend Platz für den stehenden und tanzenden Konzertbesucher bleibt. Etwa 300 Leute passen so bequem in den „Saal“.

Das „E-Werk“ befindet sich in 15806 Zossen, Am Nottehafen 6 und ist leicht zu finden. Von Berlin kommend folgt man der Hauptstraße, lässt den Bahnhof rechts liegen und hat man die Notte überquert biegt man rechts ein und ist am Ziel. Geöffnet ist täglich – außer Montag – ab 16.00 Uhr und Sonntag ab 14.00 h.

Siehe:

http://www.e-werk-zossen.de

 

(Dezember 2011)