Im Jahr 1978, als sich die von Karl „Kalle“ Aschenbach gegründete Band „Tramp“ auf dem Höhepunkt befand, wurde er zum Wehrdienst in die NVA eingezogen. Als er zurückkehrte, war „sein“ Platz besetzt; auch hatte sich das musikalische Profil der Band inzwischen verändert.

Daraufhin suchte sich Aschenbach neue Musiker und gründete 1980 „Liederjahn“. Mit Renko Bodenstein, einem erstklassigen Gitarristen an der Seite, kehrte „Liederjahn“ zum Rock ‘n Roll zurück; spielte Hendrix, „Led Zeppelin“ und  „Cream“. Weitere Mitglieder waren Volker Trautvetter (bg), Michael Robert Rhein (g, voc, harm) und Walter Hauck (dr). „Liederjahn“ bestand bis etwa 1985.

Aschenbach übernahm 1981 bei „Travelling Blues“ einen „Nebenjob“ und stieg nach Auflösung von „Liederjahn“ ganz in diese Band ein. Im gleichen Jahr wechselte Rhein zu „Frachthof“. Rhein spielt heute als „Das letzte Einhorn“ bei „In Extremo“. Auch Bodenstein ist heute noch aktiv. Er spielt in der Partyband „WAM“.

(Dezember 2011)