Die Band „Transit“ ist eng verbunden mit dem Namen Egon Linde, der als der Udo Lindenberg des Ostens galt. Genau diese Nähe zu Lindenberg wurde der 1974 gegründeten Rockband zum Verhängnis. Als Lindenberg bei der DDR-Führung in Ungnade gefallen war, bekam die Band den Unmut der Kulturfunktionäre zu spüren. Ab 1987 bestand „Transit“ faktisch nur noch aus dem Gespann Egon Linde/Siggi Scholz, und war 1989 gänzlich verschwunden.

Als in 2009 plötzlich die Nachricht von der Rückkehr der Band durch die Medien jagte, ging ein Aufschrei durch die Reihen der Ostrockfans, der bis in diverse Internetforen zu vernehmen war. Als Linde nach 22 Jahren am 12. Juni 2009 in der Parkbühne Berlin-Biesdorf „Transit“ zurück auf die Bühne brachte, waren jedoch nur zwei Gründungsmitglieder dabei.

Schlagzeuger hatte „Transit“ schon einige. Seit 2009 nun sitzt Hans-Jürgen Beier bei „Transit“ an den Drums, bekannt als Studio- und Sessionmusiker. Beier hat u.a. schon mit Ana Popovic und John Davis zusammen gearbeitet. Und genau dieser Beier präsentiert nun eine neue Band, die „Jürgen Beier Blues & Session Band“.

Sänger und Gitarrist dieser Formation ist der Studiomusiker „TheBluesRock“ Frank M. Reitz. Mit ihm hatte Beier schon einige musikalische Projekte, wie „The Blues Rock Eastside Band“. In 2011 stand man gemeinsam als „TheBluesRock & Friends“ in Berlin-Oberschöneweide auf einer Bühne. Den Bass bedient Peter Kipp, ein Mann mit Vorliebe für schwarze Musik, der seit 1996 bei „Cheap Trixx“ spielt. Von dieser Band kommt auch das Berliner Urgestein Jürgen Habler (keyb) und die Sängerin Natascha. Musikalisch nimmt Beiers neues Projekt Anleihe in den Entstehungsjahren des Bluesrock und bietet sowohl eigene Nummern als auch Coverversionen. Am 9. März 2012 nun steht diese Formation, präsentiert von www.rockradio.de, in Berlin auf der Bühne. Man darf gespannt sein.

(Februar 2012)

Seit Mai 2014 bedient Beier darüberhinaus das Schlagwerk in der Berliner Bluesrock-Formation von Joris Hering.

(Juni 2014)

Sommer 2014: Die JHBB mit Stammgast Thomas Schied