Neulich jagte ich das Boogiemobil mal wieder über die A2. Zwischen Dreieck Werder und Magdeburg-Börde kann man so schön schnell.

Raststätte kurz vor Hannover: Kaffeepause.

Als ich zur Ausfahrt fuhr, bemerkte ich einen jungen, langhaarigen Typen mit Rucksack und Klampfe, der den Daumen nach oben zeigte. Irgendwie kam mir das bekannt vor. "Student oder Musiker. Armer Kerl!", dachte ich bei mir und hielt an.

Er war beides! Schnell kamen wir ins Gespräch. Aus den Lautsprechern stampfte Kraftblues. Er war begeistert.

Als ich ihn absetzte, sagte er beim Abschied zu mir: "Und in 30 Jahren werde ich meinen Enkeln erzählen: ICH habe im Boogiemobil gesessen!"

Gut so!

(Juni 2012)