Eigentlich war es ja "nur" ein Duo, welches zwischen 1984 und 1989 unter diesem Namen firmierte.

 

Es war im Jugendklub Gimritzer Damm in Halle-Neustadt, wo sich Axel Thierbach (g, harp) und Christian Grünwald (g, voc) kennen lernten. Thierbach hatte schon als Kind in einer Blaskapelle gespielt und hatte sich gerade erst die Gitarre um gehangen. Später kam die "Mundi" hinzu. Grünwald hatte seine ersten Gehversuche als Gitarrist einer Rockband schon hinter sich, als sie beschlossen künftig gemeinsam zu musizieren. Es war der Blues, welcher sie faszinierte. Aber nicht nur. Der Eine mochte den Dylan, der Andere stand eher auf  Neil Young. Und von Hendrix war wohl jeder Gitarrist begeistert. Logisch, dass man sich da nicht allein auf die "lupenreine" 12-Taktformel beschränkte.

Man spielte vorzugsweise in Jugend- bzw. Studentenklubs der Region, hatte aber auch Auftritte in Sachsen und Thüringen. Doch mit der politischen Wende in der DDR kam auch das Aus für diese Band, aber von der Musik konnten sie bis heute nicht ablassen.

 

Christian Grünwald hat inzwischen das Genre gewechselt und spielt im Hallenser Duo Variant.

Axel Thierbach beherrscht heute Gitarre, Mandoline, Bass und Bluesharp gleichermaßen gekonnt. Er hat in den 1980ern an der Musikhochschule "G. F. Händel" in Halle (Saale) Bass studiert und wurde noch zu DDR-Zeiten Berufsmusiker. Heute gibt er selbst Musikunterricht. Musikalisch gesehen hat er schon so ziemlich alles gemacht, was in der U-Musik möglich ist. Mit Panther hat er einen Ausflug in den Metal-Bereich unternommen, mit der Combo 73 aus Merseburg hat er Tanzmusik gemacht und mit Kasandra Rockmusik. Es folgten California Dreaming in den 1990er Jahren. Von 2001 bis 2007 spielte er bei den Sixties den Bass und danach bei den Youngster. Inzwischen ist der Wahlberliner Thierbach - auch als Gitarrenaxel bekannt - zum Blues zurück gekehrt. Der Kreis scheint sich zu schließen. Schuld daran hat Hajo Zoch, mit dem Thierbach seit August 2012 zusammen arbeitet.

(August 2013)