Und wieder taucht immer öfters ein neuer Name in der hiesigen Blueslandschaft auf, obwohl so neu er gar nicht ist. Dies bezieht sich weniger auf die Band, denn die gibt es erst seit Ende 2012, als auf ihren Frontmann.

 

Axel Merseburger (Jahrgang 1979) ist Gitarrist, Sänger und Songschreiber. Als es bei ihm ernst wurde mit der Musik, wählte er sich keinen Geringeren als Peter Schmidt zum Lehrmeister.

Merseburger begann in der Hallenser Band "Bee Buzz". Als Peter Schmidt im Jahre 2002 die erfolgreiche Band „Eastblues Experience“ umbesetzte , holte er Merseburger als zweiten Gitarristen an seine Seite. Die gemeinsame Zeit bei EBE dauerte immerhin bis 2005. In jenem Jahr hatte man EBE wieder einmal aufgelöst. In der 2015er Neuauflage ist er jedoch nicht mehr dabei.

Trotzdem währt die Zusammenarbeit mit Peter Schmidt bis heute. „Big Block“ nennt sich ihr gemeinsames Projekt, welches man immer mal wieder in den Konzertankündigungen diverser Veranstalter lesen kann.

Untätig war Merseburger deswegen noch lange nicht. Im Gegenteil!  In 2009 besuchte er den Hamburger Popkurs und nahm Unterricht bei Peter Weihe. Bis heute ist er in verschiedenen Musikprojekten am Werk, wie man auf seiner Homepage lesen kann. U.a. ist er regelmäßig ist er mit der Coverband „Herr D und die Angestellten“ unterwegs. Darüber hinaus spielt er gemeinsam mit Stefanie Gräske (voc) und Tobias Streubel (perc) bei „Take 3“. Dieses Projekt ist eher Pop-Bereich anzusiedeln.

 

Vom Pop kommt auch Tobias Streubel, der im Merseburger-Trio seit der Gründung am Schlagzeug sitzt.

Er hatte einst bei der erfolgreichen Berliner Popband „Yoko“ das Schlagzeug bedient. Auch der gebürtige Berliner hatte einen berühmten Lehrmeister. Ronny Dehn sitzt nicht nur bei „Silly“ und „Eastblues Experience“ am Schlagzeug, sondern unterrichtet auch an der Musikschule in Kreuzberg-Friedrichshain (Berlin). Über ihn lernte er Axel kennen, mit dem er gemeinsam den Popkurs In Hamburg besuchte, wo er von Jost Nickel unterrichtet worden ist.

Das Studium an der Hochschule für Künste hat ihn längst zum Bremer gemacht. Während des Studiums unternahm Streubel hin und wieder ‚Ausflüge‘ zum Jazz. Sein Diplomkonzert gab Streubel übrigens am 24. April 2015 im angesagten Bremer Klub „Meisenfrei“. Begleitet wurde er damals von Merseburger, Schmidt, Joachim Refordt (p), Stefan Reich (kontrabass) und Maik Pönisch (bg). Wen wundert’s?

Inzwischen unterrichtet Streubel bei S O N G in Bremen und an der Musikschule "Johann Matthias Sperger" in Ludwigslust selbst im Fach Schlagzeug.

 

Maik Pönisch ist der dritte Mann im Merseburger-Trio. Maik ist Gründungsmitglied im Trio und wurde von Stefan Reich abgelöst; ist aber inzwischen wieder festes Mitglied der Band.

Pönisch hat bei Jäcki Reznicek an der Hochschule für Musik in Dresden sein Handwerk erlernt. Und Reznicek spielt neben seiner Professur in Dresden bei „Silly“ und der „Eastblues Experience“. Alles klar? Sie kannten sich alle!

Seit 1997 lebt Pönisch in Ludwigslust, wo er inzwischen selbst an der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ lehrt und seitdem in diversen Bandprojekten musiziert. Doch der aufmerksame Leser hat längst heraus gefunden, das Pönisch von 2001 bis zur Auflösung in der „Hansi Biebl Band“ spielte. Der inzwischen verstorbene Silly-Schlagzeuger und Kollege in der Biebl-Band Herbert Junck sagte einst über Pönisch: „Von allen Bassisten, die ab 2001 bei Biebl vorspielte, war er es!“.

 

Es war aber nicht nur der glückliche Umstand, dass man berühmte Lehrmeister hatte und sich dadurch immer wieder über den Weg lief, sondern die gemeinsame Liebe zum Blues, welche das Trio zusammen fügte. Und nicht nur diese gemeinsame Liebe, sondern vor allem die Professionalität der Musiker ist das Markenzeichen des Axel Merseburger Trios, welches den Sound von Hendrix bis Clapton in modernem Gewand zurück auf die Bühne bringt. Das Repertoire der Band umfasst inzwischen eine stattliche Anzahl eigener Stücke mit deutschen Texten.

 

(Juli 2015)

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