Mittwoch, 6. Januar 2016 - 21:53 Uhr

Gregg Allman Live: Back To Macon, GA

Back To Macon, GA

Manch einer von uns fand, wie all die Jahre zuvor, ein paar Wollsocken unterm Weihnachtsbaum. Andere wurden mit einem überdimensionalen Flachbildschirm beglückt. Mich hingegen kann man schon mit guter Musik glücklich machen. Und die kam mit der Weihnachtspost vom Niederrhein in Form einer Doppel-CD von Gregg Allman. DANKE!

 

 

Meine Schwäche für den guten alten Südstaatenrock dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein. So war die Freude groß. Auch weil es mir in all den Jahren nicht gelungen ist, weder Gregg Allman noch die „Allman Brothers Band“ live zu erleben. Gelten doch die Allman’s als Wegbereiter und einer der wichtigsten Vertreter des Southern Rock.Gegründet wurde die Band in 1969 von den Allman-Brüdern Gregg und Duan.  Als im Januar   2014 Derek Trucks und Warren Haynes ihren Abschied von der Band verkündeten, erklärte Gregg das Ende der Band und widmete sich fortan seiner Solokarriere.

 

 

 

 

Gregg, eigentlich Gregory Lenoir Allman (Jahrgang 1947) zählt zweifelsfrei zu den Rockurgesteinen und wurde bereits 1995 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Bei dem vorliegenden Live-Album handelt es sich um einen Konzertmitschnitt vom 14. Januar 2014 aus dem „Grand Opera House“ in Macon, Georgia – dem Gründungsort der „Allman Brothers Band“. Veröffentlicht wurde es am 7. August 2015 bei „Rounder“. Augenzeugen sprachen von einem mitreißendem Konzert im Geiste der „Allman Brothers Band“ , bei dem Allman (voc, B3, g) von Scott Sharrard (g, voc), Ben Stivers (keys), Steve Potts (dr), Marc Quinones (perc, voc), Ron Johnson (b), Jay Collins (sax), Art Edmaiston (sax), Dennis Marion (tr) und Devon Allman (g) begleitet worden ist. Gregg nannte diese Band: „… is a real kick-ass band“.

 

 

Track List/CD 1

01    Statesboro Blues

02    I’m No Angel

03    Queen Of Hearts

04    I Can’t Be Satisfied

05    These Days

06    Ain’t Wastin‘ Time No More

07    Brightest Smile in Town

08    Hot `Lanta

09    I’ve Found a Love

 

 

Und mir scheint die Augenzeugen hatten recht. Bereits der Opener ist ein Klassiker der „Allman Brothers Band“. Und das obwohl er ja zeitgleich das Ende dieser Band verkündet hatte. Offensichtlich hatte/hat er mit dieser Ära längst nicht abgeschlossen. Und das ist auch gut so! Der Titel sagt es bereits. Der Song ist sehr blueslastig und es hat den Anschein, als wolle die Band gleich zu Beginn alles in die Waagschale werfen, was sie zu bieten hat. Das Piano dominiert und die Bläser legen sich ins Zeug. Herrlich auch das Sax-Solo!

 

 

Neben weiteren Songs der Allmans sind natürlich die Hits seiner Solokarriere und Cover legendärer Bluesmusiker zu hören. Schon der zweite Song ist ein solcher Hit. „I’m No Angel“ ist der Titelsong seines Comback - Albums aus dem Jahr 1986. Und schon zeigt sich die Band von einer anderen Seite. Es dominiert der Gesang – eingebettet in einen feinen Soundteppich, ergänzt durch sparsame Gitarrensoli. Mit „Queen Of Hearts“ – ein astreiner Slowblues - führt er uns sogar bis ins Jahr 1973 an den Anfang seiner Solo-Karriere zurück.

 

 

Blues – und kein Ende in Sicht, denn es folgt die Muddy  Waters – Nummer „I Can’t Be Satisfied“. Der nachfolgende Song stammt von Jackson Brown, den Gregg als seinen Freund und Lehrmeister bezeichnet.

 

 

„Ain’t Wastin’n …“ schrieb Gregg in Erinnerung an seinen in 1971 tödlich verunglückten Bruder Duan. Dieses Stück kommt sehr funkig daher, erneut gewürzt mit einem ausgedehnten Sax-Solo, und unterscheidet sich deutlich von seinen Vorgängern. Doch der Highlight dieser Scheibe folgt mit dem Instrumental „Hot `Lanta“, bei dem sich der Meister auf der B 3 so richtig austobt. Ich liebe diesen Sound!

 

 

Track List/CD 2

01    Don’t Keep Me Wonderin‘

02    Before The Bullets Fly

03    Melissa

04    Midnight Rider

05    Love Like Kerosone

06    Whipping Post

07    One Way Out

 

 

Die zweite Scheibe beginnt, wie die erste endete. Erneut holen die Bläser alles aus sich heraus. In diesem Stil geht es auch mit „Before The Bullets Fly“ weiter. Dieser Song stammt übrigens von Warren Haynes.

 

 

 

Mit „Melissa“ folgt ein weiterer Klassiker der Allman Brothers. Bei diesem einfühlsamen, ja sogar berührenden Stück spielt Gregg die akustische Gitarre. Ganz anders der „Midnight Rider“ – eines der bekanntesten Stücke der „Allman Brothers Band“ . Spätestens jetzt geraten alle meine beweglichen Körperteile außer Kontrolle.

 

 

 

Mit „Love Like Kerosene“ knallt ein typischer Vertreter des Southern Rock aus den Boxen. Das von Gregg äußerst kraftvoll gesungene Stück, stammt aus dem Repertoire von Scott Sharrard.

 

 

Mit dem von Gregg Allman neu arrangierten „Whipping Post“ kommen die Allmann Brothers-Fans nochmals voll auf ihre Kosten. Und mit dem Klassiker „One Way Out“ von Sonny Boy Williams und Elmar James endet die 90-minütige Show, die festgehalten auf dieser Doppel-CD, nicht nur die Erinnerung an eine Klasse-Band wach hält, sondern gleichermaßen die gesamte musikalische Bandbreite des Meisters und seine herausragenden Qualitäten dokumentiert. Wie las ich doch unlängst auf Facebook: „Ich liebe Gregg Allman“. Spätestens jetzt verstehe ich auch warum!


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Montag, 1. Dezember 2014 - 14:59 Uhr

Too Many Roads

Hoppla, habe ich denn schon wieder Geburtstag ? Nein, habe ich nicht! Und dennoch brachte mir der Postbote unlängst ein CD-Paket ins Haus. Danke, Gerd! Darunter befand sich "Too Many Roads", die aktuelle Scheibe von Thorbjörn Risager & the Black Tornado. Von ihm und über ihn war bislang nur Gutes zu hören. Gespannt legte ich die Scheibe in meinen Player.

Hilfe, was war denn das? Blues-Gewitter vom allerfeinsten! "If You Wanna Leave" nennt sich der Opener. Bretterharte Riffs und eine unbeschreibliche Stimme, eingebettet in einen Soundteppich aus einem einzigartigen Bläsersatz, einer Hammond und dem Background-Gesang, schlagen mir um die Ohren. Und ein herrliches Sax-Solo gibt es obendrein. Der Titelsong schließt sich dem praktisch nahtlos an. Er ist nicht ganz so hart, aber die eingängige Melodie, bei der keines meiner Gliedmaßen stille halten will, gefällt. Und wieder ist da dieses bestechende Stimme, die fasziniert.

Spätestens jetzt wird mir bewußt, wieder einmal etwas verpaßt zu haben. Man hätte meinen können, in diesem Stil geht es weiter. Doch dem ist nicht so. Die Scheibe bietet 48 Minuten auf 12 Songs verteilt, einen facettenreichen Bluesrock. Kein Titel gleicht dem anderen.

Track Nummer 3 ist das leise und stimmungsvolle "China Gate". Sofort kommt bei mir Lagerfeuerstimmung auf. Das folgende "Paradise" dagegen ist ein gewaltig groovender Blues Schuffle. Spätestens jetzt schaue ich mir das Foto auf dem Cover etwas genauer an. Mit etwas Fantasie geht Thorbjörn Risager glattweg als Elwood Blues durch. Und die folgenden Nummern erinnern auch deutlich an die legendären Blues Brothers. Bei "Drowning" ist es das Zwiegespräch zwischen Gesang und Orgel, welches meine besondere Aufmerksamkeit erlangt. "High Rolling" ist dagegen erneut eine sehr rockige Nummer, die dem Opener in nichts nachsteht. Das sehr rythmische "Long Forgotten Track" bringt durch seine sparsame Instrumentarisierung einmal mehr den Gesang des Dänen zur Geltung und erinnert mich stark an den unvergessenen J.J. Cale. Zum Ende der Scheibe präsentiert sich Risager gar als Rock'n Roller im Stil einer Jerry Lee Lewis. Der Rausschmeisser "Playin On" kommt ziemlich jazzig mit einem wunderschönen Boogie-Piano daher.

Am Ende steht ein klare Kaufempfehlung. Heißer Blues aus dem kalten Norden, dargeboten von einer erstklassigen Blues Big Band (8 Musiker + 2 Backingsängerinnen. Nach dem Genuss der Scheibe offenbart sich mir der Risager als ein Weltklasseblueser, der durchaus Bonamassa, Trout & Co. das Wasser reichen kann. Steve Braun schreibt auf "Rocktimes" : "Thorbjörn, Du bist das Schärfste, was mir jemals zwischen Skagen und Krusa begegnet ist."

"Too Many Roads" erschien am 21. März 2014 beim thüringischen Label "Ruf Records" und wurde im "Medley Stuiod" Kopenhagen aufgenommen.

Abschließend noch ein Hinweis: Wer die Kohle für diese Scheibe nicht aufbringen kann oder will, dem sei verraten, Thorbjörn Risager & The Black Tornado kommen am 7. März 2015 Live und in Farbe ins Schützenhaus nach Altdöbern!


 


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Mittwoch, 1. Oktober 2014 - 14:05 Uhr

Taste (Rory Gallagher)

Bevor Gallagher Anfang der 1970er Jahre seine Solokarierre startete, war er mit der Formation "Taste" zu Gange, die er 1966 gründete. Damals waren Eric Kittringham (b) und Norman Damery (dr) an seiner Seite. Im Mai 1968 formierte Gallagher diese Formation um, und holte Bassist Charlie McCracken von der "Spencer Davis Group" und John Wilson (dr), mit denen er zwei sehr erfolgreiche Alben (1969 und 1970) veröffentlichte.

Im Juli 2014 erschien bei "Surburban Squire" das Album "Stratology" (MP3), welches uns Rorys Taste-Zeit zurück in unser Wohnzimmer bringt.

 

Tracklist:
01. Big Ship ( 5:28)
02. Pretty Woman Of Mine ( 4:06)
03. Railway And Gun ( 4:51)
04. Same Old Story ( 8:19)
05. Shadowplay ( 7:10)
06. The Drifter ( 4:15)
07. The Hat ( 3:14)
08. The Wall ( 4:55)
09. Catfish (12:00)
10. Lucy May ( 4:23)
11. Lucille ( 7:53)
12. Home Blues ( 5:58)
13. Going Home ( 3:56)
14. Gloria ( 8:23)
15. Morning Sun (10:53)
16. Blister On The Moon ( 4:31)
17. Daytona Dreaming ( 4:58)
18. Devils Woman ( 4:38)
19. Eat My Words ( 3:16)
20. Whats Going On ( 3:42)


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Montag, 4. August 2014 - 11:59 Uhr

Kennen Sie das auch?

Man hört einen Song, dann geht er einem tagelang nicht mehr aus dem Kopf.

So geschehen mit "High Class Woman" von "Blues Pills".

Was für ein Song, was für eine Scheibe, was für eine Band!


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Samstag, 23. November 2013 - 15:40 Uhr

The Best Of Krautrock

The Best Of Krautrock Vol. 1

nennt sich eine DVD, die in 2006 bei "Aviator Entertainment" erschienen ist. Die Aufnahmen entstanden zwischen 1970 und 1978 und stammen aus dem "Beat Club". Die Zusammenstellung gibt einen repräsentativen Überblick über die Musikstile (von Psychedelic bis Prog-Rock) der (West-)Deutschen Szene in den 1970ern. Als Bonus enthält die DVD eine 40minütige ZDF-Doku aus dem Jahr 1975, die u.a. "Grobschnitt" bei den Aufnahmen zu "Jumbo" im Studio zeigt. Desweiteren gibt es ein interessantes Interview und ein achtseitiges Booklet mit reichlichen Informationen zu den Bands, welche besonders für den ostdeutschen Krautrock-Fan von Interesse sein dürften.

Setliste:

Amon Düül II - Between The Eyes
Can - Paperhouse
Frumpy - Take Care Of Illusion
Lucifer’s Friend - Ride The Sky
Epitaph - Early Morning
Birth Control - The Work Is Done
Passport - Uranus
Guru Guru - Oxymoron
Popol Vuh - Bettina
Kraftwerk - Rückstoss-Gondoliere
Embryo - Calcutta Streets
Novalis - Sonnenwende
Lothar Meid - Helden aus dem Untergrund
Eloy - Decay Of Logos
Jane - Expectation


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Samstag, 2. November 2013 - 03:28 Uhr

Tango With The Devil

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass ich am 12. Oktober 2013 mal wieder in der Heimat war. "Dynamite Daze" hatte auf ihrer Record-Release-Tour im "UnterRock" Station gemacht. Und auf der Rückfahrt nach Berlin hatte ich dann ausreichend Zeit, mir deren neueste Scheibe "Tango With The Devil" anzuhören! Danke, Didi! Einen Vorgeschmack hatte ich ja schon während des Konzertes bekommen. Ich wußte also was mich erwartet!

 

 

Gleich vorab. wer den traditionellen Blues huldigt, sollte lieber gleich die Finger von diesem Album lassen. Der Blues hat viele Gesichter. "Dynamite Daze" zelebrieren ihren "eigenen" Blues und hauen uns die Stile um die Ohren, das einem Hören und Sehen vergeht. Sie mixen den Blues mit Jazz-, Soul- und Psychedelicrockelementen; manchmal völlig abrupt. Ja, auch Tango ist dabei! Genau das ist es, was dieses Album so einzigartig macht und mit dem sich die Band deutlich von den übrigen Bluesrock-Formationen der heimischen Szene unterscheidet. Anfänglich von der eigenwilligen Interpretation des Blues überrascht, mag man sich nur schwerlich auf die Texte konzentrieren. Es sind Geschichten von Huren, Zuhältern, Drogen, Werwölfen, Jesus und dem Teufel, die uns die vier Herren, verpackt in ihren brutal-schmutzigen Blues, zu erzählen haben, und der beim Zuhörer zwangsläufig eine schaurig-mystische Stimmung erzeugt.

Das Bemühen der vier Musiker, sich nicht auf irgendein Klischee reduzieren zu lassen, zieht sich wie ein roter Faden vom ersten bis zum letzten Titel hin. Einzig bei "Rain" gewährt man dem Zuhörer eine kurze Atempause. Und bei "Red In Heaven", einem wunderschönem Slow-Blues, kommen dann auch Bluespuristen auf ihre Kosten. Mit diesem Stück erinnert das international besetzte Quartett an den verstorbenen Lousiana Red, dessen letzte feste Begleitband sie waren.

 

 

Frontmann Didi Dynamite transportiert nicht nur Dank seiner rauchigen Stimme die düstere Stimmung, sondern bläst auch eine exzellente Harp. Flankiert wir er von Martin "Professor" Czemmel, einem wahren Virtuosen auf der Slidegitarre. Meisterlich beherrscht auch die Rhythmusgruppe ihr Instrumentarium, bestehend aus dem Italiener Andrea Tognoli am Bass und dem Schotten Colin Jamieson hinter dem Schlagzeug.

 

 

Mit "Tango With The Devil" ist der Band ein einzigartiges Album gelungen, welches sicherlich nicht bei allen Zuhörern gleichermaßen Euphorien auslöst - was sicherlich auch nicht beabsichtigt ist. Aber meine KAUFEMPFEHLUNG hat das Album; vielleicht gerade deswegen!

 

 

Erwerben kann man "Tango With The Devil" nur direkt bei der Band oder dem Label "Stormy Monday Records". Natürlich steht es auch auf den üblichen Portalen zum Downloaden bereit.

 

Tracklist:

(1) A Picture Of Downtown Kingstone  3:48

(2) 15 Miles To Mexico  4:03

(3) A Satisfied Mind  3:07

(4) Bertram Reloaded  4:07

(5) Jesus Redemtor  6:00

(6) Rain  4:30

(7) Mescalita  3:36

(8) Red In Heaven  6:17

(9) Ragbag  4:34

(10) Tango With Devil  3:33

 


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Samstag, 29. Juni 2013 - 07:40 Uhr

erlaubte WERBUNG

Und hier mal eine Werbung, die ich ausgesprochen gern veröffentliche:

Ein Stück Protest in der DDR - Heute immer noch ein Statement!

der HIRSCHBEUTEL ist wieder da
Nun röhrt er wieder. Der Hirschbeutel ist zurück. Ein Hauch von Freiheit und Rebellion umweht den Träger jedes Hirschbeutel - Unikates. Damals als die Grenzen noch dicht, aber die Gedanken und Träume schon so frei waren ?Jetzt hat ihn die Leipziger Fa. Piponkl wieder belebt.

Der Hirschbeutel ist nicht nur eine einfache Tasche. Der Hirschbeutel ist ein Statement. Er ist ein Zeichen des Protestes gegen Betonköpfe, Restriktion und den Versuch der Gleichmacherei. Früher trugen ihn die ?Blueser? der DDR. Heute ist er wieder aktuell. Es gibt immer etwas, gegen das es sich lohnt aufzustehen. Der Hirschbeutel begleitet Dich dabei. Jedes Stück ist ein absolutes Unikat und wird in Handarbeit gefertigt. Daher fällt auch jeder Hirschbeutel im Design etwas anders aus. Aber jeder ist einfach richtig klasse!

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Hier gibt es Dinge, die es sich lohnt in die Welt zu senden. Schöne Dinge, gemacht von tollen Menschen. Entwickelt mit Leidenschaft, guten Ideen und oft mit einem besonderen Anliegen.
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Schletterstrasse 18
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Telefon: 0341-2308841
Mobil: 0172-3664392


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Sonntag, 23. Juni 2013 - 11:34 Uhr

Home

Heutzutage ist alles möglich, auch das ich noch weit vor dem offiiellen Veröffentlichungstermin (8. Juli) die neue Scheibe von Aynsley Lister zu Gehör bekam. Gut so!

Für manch einen ist Lister noch immer soetwas wie ein Geheimtipp. Spätestens seit "Tower Sessions" hat er es auf meine ganz persönliche Favoritenliste geschafft. Die neue Scheibe "Home" steht in meinen Augen resp. Ohren in Nichts dem Vorgänger-Album nach. Auf ganze 55 Minuten verteilt bietet der junge Lister ganze zwölf Nummern, von denen elf Songs aus seiner Feder stammen. Dabei zieht er alle Register. Vom rockbetonten Stück bis hin zum Slow-Blues ist alles vorhanden. Mit dem Titelsong bietet er uns sogar eine lupenreine Blues-Nummer an. Und mit der 5 1/2 - Minuten Nummer "Free" hat er jetzt sogar eine eigene Hymne, die Südstaaten-Feeling aufkommen läßt. Daumen hoch und Kaufempfehlung für Liebhaber abwechslungsreichen, gitarrenlastigen Blues-Rock!


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Mittwoch, 10. April 2013 - 03:30 Uhr

Unglaublich

Ich werde wohl nie verstehen, wie man auf einem Jo
Bonamassa-Konzert sitzen kann.

Ich habe mich dieser Tage mal wieder selbst beschenkt und
mir „Driving Towards The Daylight“ zugelegt. Diese Schenkung war längst
überfällig. Schließlich ist diese Bonamassa-Scheibe schon fast ein Jahr alt.
Normalerweise lese ich vor dem Kauf einer CD keine Review. Noch BILD ich mir
eine eigene Meinung. Doch ausgerechnet von dieser Scheibe fiel mir die „Review“
von Max Gösche und Jörn Schlüter im „Rolling Stone“ in die Hand: „Es dauert
lange fünf Minuten bis zum erlösenden Gitarreninferno. Und auch bei diesem
Album werden die Jünger des Gniedelgottes und Bluesrock-Adepten wieder in
Scharen die langen Mähne schütteln und die blassen Arme zum Luftgitarrensolo
recken.“ Schon damals habe ich mich gefragt, wessen Jünger wohl die beiden
Herren sind?

Ich gestehe, mit Joe Bonamassa (Jahrgang 1977) habe ich
ziemlich spät meine Bekanntschaft gemacht, obwohl man ihm eine gewisse Nähe zu Gallagher
nachsagt. Auch habe ich ihn bislang nur einmal live erlebt. Ich glaube, das war
in 2009 im Postbahnhof. Umso ungeduldiger brannte ich darauf, die Scheibe nun
endlich im Player verschwinden zu lassen.

Es sei eine Rückkehr zu seinen Wurzeln, hatte Bonamassa selbst über dieses Album
gesagt. Und sofort fiel mir auf, dass auf der CD mehr Coverversionen als
eigenes Material zu finden ist. Mancher Bluesfreund wird den Kopf geschüttelt
haben, als er hörte, wie Bonamassa Robert Johnson, Howlin Wolf und Willie Dixon
interpretiert. Ich nicht!

Aber los geht es mit einer Eigenkomposition. „Dislocated Boy“
kommt ganz nach meinem Geschmack, obwohl noch etwas verhalten. Mit dem Titelsong
kann ich jedoch nicht allzu viel anfangen. Aber dann kommt irgendwann „Lonely
Town Lonely Street“. Der absolute Bringer. Immer und immer wieder drücke ich
auf die Wiederholungstaste. Wahnsinn, was der Mann aus seiner Gitarre zaubert.
Herrlich auch das Duell zwischen Gitarre und Hammond-Orgel. Aber am geilsten
ist wohl der Gesang! 7 Minuten Hochgenuss.


Danach ist noch lange nicht Schluss. Mit "Somwewhere Trouble Don't Go" folgt eine weitere Eigenkomposition; ganz nach meinem Geschmack.

Ein Klassegeschenk habe ich mir da gemacht!


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Sonntag, 11. November 2012 - 18:34 Uhr

Es weihnachtet schon

Gestern kam mir gleich ein ganzes CD-Paket ins Haus geflattert:

Aynsley Lister  "Tower Sessions"

Robin Trower  "The Playful Heart"

Buddy Whittington  "Six String Svengali"

DANKE!

Hören, hören, hören...


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